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Toulouse – R.I.P. Brice

Fans von Partizan Belgrad haben beim Europa League Spiel eine Gruppe von ca. 15 Toulouse Anhängern in eine Kneipe in der Stadt aufgespürrt. Bei einem Angriff auf eben jene, wurde ein Toulouse Fan so schwer verletzt, das er einige tage Später seinen verletzungen erliegt.
Viele Fanszenen in Frankreich und ganz Europa solidarisieren sich mit den Toulousains.

Fan verstorben

Traurige Nachrichten aus Serbien: Ein Fan von Toulouse ist gut zwei Wochen, nachdem es am Rande der Europapokalpartie des französischen Vereins bei Partizan Belgrad zu einem Angriff serbischer Anhänger auf Fans von Toulouse gekommen war, gestorben.

Vor dem Spiel des FC Toulouse in der Europa-League zwischen Partizan Belgrad sind Medienberichten zufolge 30 Belgrader Anhänger in eine Kneipe gestürmt und haben dort eine Gruppe von 15 französischen Fans angegriffen. Für einen 28-jährigen hatte dieser Vorfall tödliche Folgen: Am Dienstag verstarb er, nachdem Ärzte in Belgrad zwei Wochen lang um sein Leben gekämpft hatten. Mittlerweile wurden elf Verdächtige verhaftet. Auch einen Hauptverdächtigen gibt es bereits. Falls sich die Anschuldigungen verhärten, droht dem Täter nach serbischem Recht eine Strafe von bis zu 40 Jahren Gefängnis.

Auf Partizan Belgrad könnte nun ebenfalls eine harte Strafe seitens der UEFA zukommen. Denn in der Vergangenheit kam es bereits mehrmals zu Vorfällen. Schon 2007 wurde der Verein aus dem UEFA-Cup ausgeschlossen, da Fans des Clubs bei einer Partie bei Zrinjski Mostar durch Auseinandersetzungen mit gegnerischen Fans für negative Schlagzeilen gesorgt hatten.(Stadionwelt, 30.09.2009)

welcome to chemnitz

gefunden hier.

chill out

gestern hat mit frank baumann einer der wenigen bundesligaprofis seine aktive karriere beendet, die ich als recht angenehme zeitgenossen in erinnerung behalten werde. schoen, dass wenigstens noch ein titel dazugekommen ist. da der gute mann eh bei werder bleiben wird, verschwindet er vermutlich sowieso nicht ganz von der bildflaeche, aber bei einem so bescheidenen und zurueckhaltenden menschen wird man das vermutlich nicht wirklich merken. zwischen all den selbst ernannten stars, paradiesvoegeln und sonstigen unsympathen, die sich in fussballstadien so tummeln, ein ganz schoener lichtblick.

wild west

heute vor 24 jahren: im bruesseler heyselstadion sterben neununddreissig menschen, die eigentlich nur das finale des landesmeisterpokals sehen wollten. wieviel schuld polizei und andere, fuer die sicherheit zustaendige stellen traf, wird bis in die heutige zeit debattiert.

history repeatin‘

rot-weiss essen ist und bleibt ein geiler verein. die letzten jahre im schnelldurchlauf wiederzugeben, saehe in etwa so aus: aufstieg in liga 2, direkter wiederabstieg. wiederaufstieg, direkter wiederabstieg. aus der dritten dann in die vierte runter. und dann waeren wir auch schon in der realitaet, denn dieses jahr sollte es thomas strunz richten. hat er aber nicht, am ende ist man meilenweit entfernt vom wiederaufstieg in die dritte bundesliga, dafuer steht man im regionalpokalfinale gegen einen sechstligisten aus muelheim an der ruhr, vorher hatte man den naechste saison in der zweiten liga kickenden verein aus duesseldorf und den wuppertaler sv rausgekegelt. also immerhin ein bisschen geld, wenigstens ein interessantes spiel naechste saison? denkste. denn rot weiss verliert locker, flockig mal eben gegen speldorf. und dann folgte das hier:

Link: Frust und Randale in Essen

beim reviersport bekommt man ausserdem noch das zitat des jahres von nico schaefer zu lesen:

„Diese Mannschaft ist eine Schande für RWE“, fasste Vorstandsmitglied Nico Schäfer zusammen, während Strunz meinte: „Ich gebe nicht auf.“

hoffen wir zweiteres vielleicht besser mal doch, dann kann thomas sich ganz seinen haarstraeubenden spielanalysen im dsf widmen und rot-weiss kriegt den naechsten idioten in einer leitenden funktion, der alles versaut.

thueringen, germany

Das Gebäude des Jenaer Fanprojekts wurde mit neonazistischen Parolen beschmiert. Das gab Fanprojektleiter Matthias Stein bekannt. Im Anschluss an das Finale im thüringischen Landespokal zwischen Rot Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena (3:2) hinterließen offenbar Erfurter Fans neben dem Wort „LOOSER“ (sic!) auch die Parole „Juden – Jena“ sowie mehrere Judensterne und Hakenkreuze. Außerdem wurden die Kürzel „KEF“ (für die Erfurter Hooligan-Gruppierung „Kategorie EF“) und „EFU“ (für die Erfurter Ultra-Gruppierung „Erfordia Ultras“) hinterlassen. Der Gebäudeeigentümer Kommunale Immobilien Jena hat Anzeige erstattet.

via bild am montag online

history lessons

rechtswege

Dafür bekam er zwei Jahre und neun Monate Jugendhaft wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Frau soll für zwei Jahre ins Gefängnis, nach Erwachsenenstrafrecht. Der dritte Täter erhielt zehn Monate Jugendstrafe auf Bewährung und 100 Sozialstunden. Alle Strafen lagen über dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Nur die Frau war strafrechtlich vorbelastet, ebenfalls wegen Körperverletzung. Sie hat bereits ein jahrelanges bundesweites Stadionverbot. Alle drei waren im Grunde geständig. Die Bochumerin berief sich auf eine sehr starke Alkoholisierung. Das hielt die Jugendstrafkammer aber für zweifelhaft. Die Täterin wurde für voll schuldfähig erklärt.

den ganzen artikel zu dem vorfall, der hier schonmal erwaehnt wurde, gibt es hier.

mach mit deiner freundin schluss

den buckel krumm

wenn rot-weiss essen der verein der asozialen, der arbeitslosen und der schmarotzenden ist – und nichts anderes teilen uns die fans von zahllosen anderen vereinen immer wieder mit – dann muss es quasi auch eine negativfolie geben dafuer: den verein fuer alle, die gerne arbeiten gehen, am besten moeglichst hart und anstrengend, damit man auf keinen fall alt wird. das ist, glaube ich, der fc schalke 04.

und fuer alle, die sich dazu bekennen wollen, dass sie richtig gerne arbeiten gehen und gleichzeitig fans von schalke 04 sind, gibts jetzt das perfekte textil:

via uge, deren kurvenflyer blauer brief trotz der huerde der unterschiedlichen vereinszugehoerigkeiten fuer mich zum besten gehoert, was man in dieser richtung in deutschland so finden kann. aber was am arbeiten jetzt so toll ist, wird einem dort auch nicht erklaert.