Beiträge von ultrassindia

dünämö

neben 1903prozent, einer seite die sich mit streetart rund um den fc carl zeiss jena beschaeftigt, gibt es nun auch dynamostyles.de, die sich einen aehnlichen anspruch gesetzt hat, allerdings dreht sich hier alles um den schwarz-gelben verein aus sachsen. bisher noch nicht allzu voll die seite, ist aber sicher nur eine frage zeit, bis die ganzen sachen aus dem ruhrgebiet dazu kommen. bekanntermassen ist gerade bochum voller dynamo-graffs, rollenbilder, tags und aufkleber.

straight outta kingston

ragga und dancehall wird in der letzten zeit – voellig unverstaendlicherweise – immer beliebter. demnaechst verschlaegt es dabei auch wieder einen protagonisten der szene, bounty killer alias rodney price, nach essen. rodney hat allerdings ein ganz grosses problem: schwule findet er eher nicht so cool – oder besser: ihm waers am liebsten, wenn sie alle umgebracht wuerden. das hat in verschiedenen staedten und laendern schon dazu gefuehrt, dass das arschloch zuhause bleiben musste, obwohl sein auftritt schon gebucht war, aber diese vorgeschichte scheint die organisatoren im jugendzentrum papestrasse eher weniger zu interessieren. dabei ist die lage so deutlich, dass man eigentlich nicht mehr diskutieren und direkt zur waffe greifen sollte, wenn man rodney begegnet:

Bounty Killer wird (wie andere Dancehall-Stars) aufgrund homophober Texte, die zum Mord aufrufen(„Lasst die Schwulen im Feuer brennen“), kritisiert, welche auch Battyman-Tunes genannt werden. 2003 wurde ein Auftritt von Bounty Killer in London abgesagt, nachdem sich eine Schwulenorganisation bei Scotland Yard beschwert und dabei Zitate aus den Songs Another Level, Look Good und Mr. Wanna Be angeführt hatte. Im Sommer 2004 wurde Bounty Killer von den Organisatoren des belgischen Krakrock-Festivals ausgeladen, da „hasserfüllte“ Künstler nicht willkommen seien.

gefunden bei wiki, wo es noch ein paar weiterfuehrende links gibt. noch ists ja ein wenig hin, hoffen wir mal, dass sich das juz einsichtig zeigt..

thats who we are

irgendwie ja doch ein wenig lustig:

bild ist uebrigens vom derby in leipzig heute, mal schauen ob man in den naechsten tagen noch ein paar zeitungsmeldungen zum spieltag findet.

ehrlich waehrt am laengsten

Landespokal Sachsen: Spiel wegen Polizeimangels abgesagt

Das für morgen angesetzte Landespokal-Halbfinale zwischen Chemnitz und Dresden ist vom sächsischen Fußballverband gestern überraschend abgesagt worden. Als Grund für die Absage der brisanten Begegnung wird angegeben, dass sämtliche Polizeikräfte gebunden sind.

An diesem Wochenende finden im Freistaat bereits mehrere andere Großereignisse statt. So kommt es am Sonntag im Zentralstadion beispielsweise zum Leipziger Derby zwischen Lok und Sachsens zweiter Mannschaft. Ein Nachholtermin für die Partie zwischen CFC und Dynamo steht noch nicht fest. (Stadionwelt, 14.3.2008)

and we shall never surrender

muenster ist zwar ein ekelhaftes kaff voller studenten, aber dort gibt es auch einen fussballverein, dessen fans rwe zwar nicht sonderlich moegen, seit jahren aber in sachen ultra der essener fanszene lichtjahre voraus sind. jetzt bekommen die leute dort maechtig aerger mit der polizei, die die raeumlichkeiten der curva monasteria durchsucht hat und sich auch sonst nicht gerade kooperationswillig zeigte. was die repressionen gegenueber fussballfans mittlerweile fuer ausmasse annehmen, kann man in einem offiziellen kommunikat der gruppe nachlesen.

wuenschen wir den menschen dort das beste – ein internetblogpost kann sicher an der situation genauso viel veraendern wie solidaritaetsspruchbaender in deutschen stadien.

i simply love this track

vor allem fuer diesen kinderchor. toll.

eingelenkt

in karlsruhe, wo es eine zeitlang danach aussah, als wuerde die naechste ultraszene einen langwierigen streik durchziehen, hat sich die situation nach einigen gespraechen wieder verbessert:

In einer Mitteilung gab Bundesligist Karlsruher SC bekannt, dass es Gespräche zwischen dem Verein, dem Fanprojekt sowie dem Fan-Dachverband Supporters Karlsruhe gegeben hat. Grund waren die Vorfälle beim Derby in Stuttgart.

„Der KSC konnte in den geführten Gesprächen feststellen, dass die im Bezug auf die beiden Bundesligaspiele gegen den VfL Wolfsburg und beim FC Bayern München getroffenen Sanktionen zu einem Nachdenken bei den betroffenen Gruppen geführt haben“, heißt es in der Mitteilung des Clubs aus Baden. Dies und eine von Seiten dreier Karlsruher Ultragruppierungen abgegebene Erklärung (s.u.) führt dazu, dass zum einen zur bisherigen Vergabepraxis von Auswärtskarten zurückgekehrt wird und zum anderen das Vorsängerpodest im Wildpark wieder freigegeben wird. Solange die vorgegeben Maßgaben eingehalten werden, haben die Beschlüsse bestand. (Stadionwelt, 12.3.2008)

gefunden unter anderem hier oder auch hier.

criminal minded

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und des Polizeipräsidiums Münster

Münster – Am Sonntagvormittag ( 09. März 2008 ) wurde aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Münster beantragten richterlichen Durchsuchungsbeschlusses der Treffpunkt der Fangruppierung „Curva Monasteria“ an der Nieberdingstraße durchsucht. Die „Curva Monasteria“ sieht sich als ein Zusammenschluss von Fußballinteressierten. Sie gehört organisatorisch nicht zum Fußballclub Preußen Münster e.V.

Gegen Mitglieder der Curva Monasteria wird unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz (SprengG) ermittelt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, bei Fußballspielen des Vereins Preußen Münster e.V. in der so genannten Fankurve Bengalische Feuer und „Rauchbomben“ gezündet zu haben.

Es bestand der begründete Verdacht, dass in den auch von der Curva Monasteria genutzten Räumen Bengalische Feuer, Rauchbomben und auch selbst gefertigte pyrotechnische Gegenstände gelagert wurden, die dem Sprengstoffgesetz unterliegen.

„Bengalische Feuer brennen mit einer Temperatur von 1.500 bis 2.500 Grad Celsius ab. Sie enthalten oft Magnesium. Deshalb lassen sie sich, einmal im Fanblock entzündet, in der Regel ohne besondere Hilfsmittel nicht mehr löschen“, so Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. „Kommt es zu einem direkten Kontakt mit der Flamme, so sind selbst bei dicker Winterkleidung schwerste Verbrennungen, unter denen der Betroffene unter Umständen ein Leben lang zu leiden hat, wahrscheinlich“, so Schweer weiter.

„Auch der Umgang mit den oftmals selbst gebastelten Rauchbomben ist lebensgefährlich“; erklärte der Einsatzleiter, Polizeidirektor Norbert Westphal. Dies gilt um so mehr, wenn sie auf den Zuschauerrängen im Stadion abgebrannt werden. Je nach Zusammensetzung, kann der Rauch eine unterschiedlich starke toxische Wirkung beim Einatmen haben. Darüber hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Inhalt der Rauchbombe sofort vollständig umsetzt und es zu einer Gefährdung Dritter kommt,“ so Westphal.

Am Sonntagmorgen begann um 11:24 Uhr die Durchsuchung der von der Curva Monasteria genutzten Räume durch Beamte des Polizeipräsidiums Münster und dem Polizeipräsidium Münster unterstellten Kräften.

In den Räumen wurde eine geringe Menge pyrotechnischer Artikel sichergestellt, die dem ersten Anschein nach unter das Sprengstoffgesetz fallen. Die genaue rechtliche Klassifizierung erfolgt in der kommenden Woche durch Fachleute.

Drei Mitglieder der „Curva Monasteria“ (20, 24 und 27 Jahre, zwei aus Münster, einer aus dem Kreis Coesfeld), denen eine Beteiligung bei einem schweren Landfriedensbruch während des Spiels Eintracht Rheine gegen den SC Preußen Münster e.V. vorgeworfen wird, wurden vorläufig festgenommen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Vernehmung wurden sie am Sonntagnachmittag wieder entlassen.

Vier weitere Tatverdächtige (19, 23, 24 und 31 Jahre) konnten die Polizeiwache nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder verlassen.

nicht das erste mal, dass die polizei die raeumlichkeiten von fussballfans durchsucht, die gruende werden aber auch nicht gerade verstaendlicher. was soll man dazu noch sagen? uebrigens von westline.

antifada bis zum sieg

heisst es wohl bei hannover 96:

vermutlich gedacht zur optischen unterstuetzung der amateure von 96 ist das ungefaehr genauso lustig wie der ultra terror gelsenkirchen-sticker aus der nachbarstadt oder die jihad muenchen-zaunfahne von 1860. waere ja fast mal eine ueberlegung wert, warum sich deutsche ultragruppen offenkundig ganz gerne mal – ob mit oder ohne ironische distanz – auf islamistische terroristen beziehen, die gerne menschen umbringen, so gut wie nie aber auf all jene, die gegen faschismus und nationalsozialismus kämpften. resistance, rote armee, us army, rotfrontkaempferbund, partisanen? bis auf ein paar ausnahmen absolute fehlanzeige.

the other side

und noch was geschickt gekriegt, aufnahmen von nazis beim fussball in ganz europa:

allen politikdebatten zum trotz, allen diskussionen, wieviel stellenwert nazis noch auf der welt haben, ungeachtet: so lange es noch solche bilder irgendwo auf der welt zu sehen gibt, ist es garantiert nicht sinnlos, antifa zu machen und mit jedweder moeglicher gewalt gegen solche menschen vorzugehen. vermutlich ist nicht jeder auf den bildern ein nazi und zumindest bei der einen oder anderen aufnahme wuerde ich auch stark zweifeln, ob die ausschnitte wirklich die kurve repraesentieren, aber genug unangenehme zeitgenossen, denen mal mindestens ein pflasterstein zwischen die schaedeldecke gekloppt gehoert, sieht man auf dem video sicherlich. immer feste druff!