Archiv für Juni 2009

understandin each other aint easy

wenn man selbst nicht weiss, was man schreiben soll, dann faengt man an, andere seiten zu verlinken. das gibt einem die moeglichkeit, ein paar zeilen in die tastatur zu hacken und sonst nur auf die arbeit anderer zu verweisen. und heute soll auf die arbeit derer verwiesen werden, die menschen wie mir helfen, diese welt besser zu verstehen. das englische ist eine unglaublich schillernde sprache, in der es die interessantesten slangphrases, redewendungen und wortverdrehungen gibt. sie alle zu kennen, ist ein ding der unmoeglichkeit. und wenn ich mal wieder nachschlagen muss, was eigentlich genau die bezeichnung bush-league bedeutet (showing inadequacy by contrast to other norms so as to be viewed by others as uncivilized, uncouth, and unacceptable. ) oder was genau die suedstaatenmacks chamillionaire und UGK meinen, wenn sie von ridin dirty sprechen, dann schaue ich bei urban dictionary vorbei:

driving in an automobile while having atleast a felony charge worth of illegal drugs and or unregistered firearms with you.

und das schoenste ist: man kann auch selbst etwas schreiben, ergaenzen und bewerten.

wenn die aufklaerenden mit witz und gleichzeitiger genauigkeit wissensluecken schliessen, macht der lernvorgang meistens viel mehr spass. und genau darum fuehrt der zweite link heute zu einem der interessantesten blogs, die ich im internet bisher finden konnte, naemlich zu usa erklaert. die menge an informationen ueber das land jenseits des grossen teichs, die amuesanten erklaerungen von uebersetzungsfehlern, aber auch die einblicke in das privatleben des/der autor/en zeichnen ein ziemlich sympathisches bild von menschen, die offenbar eine menge wissen. von denen sollte es mehr geben.

get the fuck up

rest in peace, bros

am 27. juni 1985, heute vor 24 jahren, wurde der anti-apartheidsaktivist matthew goniwe zusammen mit seinen freunden sparrow mkhonto, fort calata und sicelo mhlauli auf dem weg durch das suedafrikanische eastern cape von polizeieinheiten angehalten. unter einem vorwand wurden sie aus ihren autos gelockt und kurze zeit spaeter auf brutalste art und weise ermordet, ihre leichen bestialisch geschaendet und dann in der suedafrikanischen einoede verscharrt. dabei handelte es sich, wie viele jahre spaeter herauskommen sollte, nicht um einen spontanen gewaltausbruch der south african police, sondern um einen von der politischen fuehrung des landes angeordneten mord. genau genommen hatte der eingegangene befehl gelautet: to remove goniwe permanently from society. derartig eindeutig-zweideutig codierte sprache war im apartheidsstaat, der bis zum ende seines bestehens diplomatisch, militaerisch und finanziell von den staaten der westlichen welt unterstuetzt wurde, gang und gebe. bis heute ist kein verantwortlicher aus dem hoeheren regierungsapparat fuer diesen mord verurteilt worden, und hunderte anti-apartheids-aktivisten mussten im kampf fuer mehr gerechtigkeit ihr leben lassen. ihnen allen ist dieses posting gewidmet.

fuck the police, cause all of them niggers is fake..

RIP

felix krull

welcome to chemnitz

gefunden hier.