a true visionary

sven väth ist ein merkwuerdiger mensch: seit ich denken kann, macht er jetzt schon mit elektronischer musik sein geld. und seit ich denken kann, finden es die meisten leute, die wenigstens ein bisschen anspruch an die musik besitzen – ganz unabhaengig davon, was sie nun genau hoeren – zum kotzen, wenn der dj sich selbst in seine performance in uebermaessiger art und weise einbezieht. sven väth interessiert das ueberhaupt nicht: wer seine diversen eindeutig drogenbedingten ausfaelle bisher verpasst hat, kann das mit dem svenpanel nachholen.

und fuer alle, die schon eingeweiht sind: der gute sven hat noch einen draufgesetzt. am wochenende fand in mannheim die timewarp statt, eine riesengrosse elektroveranstaltung mit einigen der bekanntesten des geschaefts wie villalobos und hawtin, und natuerlich darf da einer nicht fehlen, naemlich sven väth. der scheint nun tatsaechlich seine eigene stimme so geil zu finden, dass er sie sogar zum auflegen benutzt. davon kann man sich hier ueberzeugen. einfach den mitschnitt von seinem set runterladen und bei minute 30 anfangen zu hoeren.

its the best production i have seen in my life!


11 Antworten auf “a true visionary”


  1. 1 w 05. April 2009 um 19:47 Uhr

    „der sven“ ist übrigens gut freund mit stephan weidner, dem ehemaligen mastermind der böhsen onkelz. die onkelz hatten ihr studio auch unter väths cocoon-club. eine gute bekannte, die es wissen muss, erzählte mir, dass bei einer bullenrazzia wg. verdachts auf volksverhetzung die tendenziell problematischen tonträger etc. der onkelz im cocoon-büro versteckt werden konnten …
    ziemlich eklige querfront, leider kein einzelfall in der frankfurter musikszene, siehe auch die sympathien von marc spoon (rip) und moses pelham für die guten nazis der onkelz. legt auch nahe, dass diese form von männlich-rebellischem fun oft näher am stahlbad als am communismus steht.

  2. 2 goniwe 06. April 2009 um 4:04 Uhr

    ich habe ueber sven mal gehoert, dass er beim auflegen erst ne ganze hand voll reingehauen hat und dann ein paar stunden spaeter dabei gesehen wurde, wie er innigst einen baum umarmte.

    ergibt schon alles ein ziemlich schluessiges bild von einem aeusserst unsympathischen menschen.

    was bei der geschichte aber meiner meinung nach nicht passt: das cocoon gibts noch nicht so lange, wie die onkelz keine fuer den staatsschutz relevante musik mehr machen, oder?

  3. 3 w 06. April 2009 um 17:16 Uhr

    das stimmt, kann ich auch nicht genau herleiten. evtl. ereignete sich das im anschluss an die abschiedskonzerte der onkelz 2005 auf dem lausitzring, wo sie nochmals indizierte songs gespielt hatten:
    http://dokmz.wordpress.com/2005/07/05/berliner-zeitung-brandenburg-maximal-strafe-von-50-000-euro-fur-hardrocker/

  4. 4 1960 09. April 2009 um 13:56 Uhr

    Schade, dass man Halbwissen nicht addieren kann.

  5. 5 Fred 10. April 2009 um 18:23 Uhr

    Also zusammengefasst, Sven Väth ist ein drogensüchtiger Nazi.

    Meine Fresse Kinners…

  6. 6 schons 11. April 2009 um 21:40 Uhr

    kinners, kinners. hier sollte der eine oder andere aber mal nachhilfe in sachen techno nehmen und vor allem den väth beim feiern erleben. dass er babba genannt wird und ihn überraschend viele menschen mögen, kommt definitiv nicht von ungefähr.
    und zu dem onkelzkram: ist halt frankfurt, aber das versteht ihr nicht.

  7. 7 mrf 12. April 2009 um 14:31 Uhr

    ey der sven der kotzt mich mega an mit seinem komischen gebrüll…
    wenner schon auflegt dann soll er auch dat maul halten…

  8. 8 w 15. April 2009 um 19:39 Uhr

    „und zu dem onkelzkram: ist halt frankfurt, aber das versteht ihr nicht.“

    ach so, weil man aus der selben stadt kommt, sind die softcore-nazis dann plötzlich die netten jungs von nebenan? ist das die ad-variante von kulturrelativismus?

    vielleicht ist ffm halt einfach eine scheiß stadt, mit diesem ganzen maskulinistischen chabogetue?
    (hab da ja selbst jahrelang gelebt)

  9. 9 goniwe 15. April 2009 um 21:58 Uhr

    die onkelz sind die sozialdemokratischste aller nazibands, bitte ein bisschen mehr respekt vor den „4 jungs aus frankfurt“!

  10. 10 schons 15. April 2009 um 21:59 Uhr

    eben, die vertreten auch nur die interessen des kleinen mannes gegen die da oben!

  11. 11 goniwe 16. April 2009 um 6:24 Uhr

    und haben den dreck aus der gosse geleckt.

    und: wissen wie scheisse schmeckt!

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