Archiv für Februar 2009

its gonna be like in italy

Im Rahmen der Besprechung wurden kurzfristig verschiedene Maßnahmen bei der zukünftigen Abwicklung und Organisation von Auswärtsspielen ergriffen, um die Gefahr ähnlicher Auswüchse eindämmen zu können. Beispielsweise werden Eintrittskarten zu Auswärtsspielen mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres nur personalisiert abgegeben. Die Mitnahme von Fanutensilien wie Bannern, Zaunfahnen, Doppelhaltern, Großfahnen aber auch Megaphonen zu Auswärtsspielen ist aufgrund wiederholten Missbrauchs ebenfalls bis auf weiteres nicht mehr gestattet.

damit haette die naechste fanszene ein ziemlich weitreichendes verbot ereilt. anlass waren die vorkommnisse beim spiel zwischen karlsruhe und frankfurt. und wer auch noch den rest vom text lesen moechte, der sollte hier draufklicken.

i roc hoes, yall roc fellas

stuttgarter fans beim spiel gegen hoffenheim am wochenende:

vielleicht, weil die geschichte meistens – wenn sie so erzaehlt wird – nicht stimmt?

die rache kommt

schwarze milch

wir sollten hier einfach viel haeufiger videos von richtig guter musik einstellen, ohne grossartig was dazu zu sagen. so, without further ado, black milk feat. royce da 5″9 – losing out:

lets talk about whos the most underestimated plus underrated city in this hiphop game..

detroit motherfuckin‘ motor city, dudes! abrissbeat.

drakonisch

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat folgenden Maßnahmenkatalog nach den Vorkommnissen im Thüringenderby am 14.02.2009 erarbeitet:

- sämtliche Mitglieder der Gruppierung „Erfordia Ultras“ erhalten im Steigerwaldstadion bis zum 30.06.2009 Hausverbot. Diese Regelung gilt unabhängig ob die Mitglieder der o.a. Gruppierung beim Thüringen-Derby am 14.02.2009 anwesend waren oder nicht.

- die ausgesprochenen Hausverbote im Steigerwaldstadion werden an alle anstehenden Auswärtsgegner weitergeleitet, mit der Bitte, diese Hausverbote ebenfalls in den gast-gebenden Stadien zu übernehmen

- gegen alle überführten Straftäter aus dem o.a. Thüringen-Derby wird ein DFB-Verfahren eingeleitet, mit dem Ziel diesem Personenkreis ein bundesweites und lebenslanges Stadion-verbot zu verhängen

- der FC Rot-Weiß Erfurt wird alle überführten Straftäter aus dem o.a. Thüringen-Derby zivil-rechtlich auf Schadensersatz in der Höhe des tatsächlichen Schadens des Vereins verklagen

- ab sofort wird jedes Mitbringen oder Verwenden von pyrotechnischen Erzeugnissen im Steigerwaldstadion mit einem sofortigen lebenslangen Hausverbot geahndet. Daneben wird gegen solche Personen sofort ein DFB-Verfahren eingeleitet, mit dem Ziel ein bundesweites und lebenslanges Stadionverbot zu verhängen

FC Rot-Weiß Erfurt e.V.

quelle

rest in peace, bro (2)

der februar war kein schoener monat fuer den amerikanischen hiphop.

Am 15. Februar 1999 wurde Lamont Coleman auf der 139th Street in Harlem erschossen, ihn trafen neun Schüsse in die Brust und ins Gesicht.

machs gut, Big L.

kein platz

im aktuellen kurvenflyer der dortmunder gruppe the unity kann man folgende worte zum derby lesen:

Wir stellen uns klar gegen all diese hässlichen Gesänge, die den blauen Gegner mit Ausdrücken
im Nazi-Jargon verunglimpfen sollen. Auch ein Derby hat für uns Grenzen, und
diese sind spätestens dort überschritten, wo die Schrecken der NS-Zeit auf das Derby
übertragen werden. Auch die Rivalität zu unserem sportlichen Gegner ist kein Freibrief
für Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus.

Deshalb möchten wir alle Borussen aufrufen, sich an derlei Gesängen nicht zu
beteiligen und sich stattdessen deutlich davon zu distanzieren. Bitte schreitet
ein, wenn in Eurer Umgebung ein solches Lied angestimmt wird!
Stimmt andere Lieder an, übertönt die Unverbesserlichen und fragt die Singenden gezielt,
warum Sie solche Texte gebrauchen. Die meisten sind sich oft gar nicht bewusst,
was sie da überhaupt von sich geben.

das klingt ja eigentlich ziemlich gut. fragt sich nur, warum man geschaetzte fuenf zeilen spaeter folgendes lesen darf:

Interview mit Inferno Cottbus

ei love trains

trailer fuer die bald erscheinende ilt-dvd, unter anderem wohl auch mit einer menge mehr fussballgraffiti:

graffiti nazis must die

jetzt faengt sicher wieder so eine diskussion an: darf, soll, kann, muss man naziseiten verlinken? eigentlich machen wir sowas hier auch nur bedingt gerne, aber wenn es sich um ein solches schmueckstueck wie strassenkunst.info handelt, ist eine ausnahme vielleicht ganz okay. hier findet sich eine galerie mit allerlei versuchen von nazis, graffiti zu malen. jetzt koennte man natuerlich hingehen und sagen ’sieht ja voll scheisse aus‘, aber trifft das wirklich den kern der sache? interessanter finde ich die frage, wie man als nazi so einen anarchischen akt wie das ungefragte, illegale bemalen von waenden gut finden kann. wer sich auf der seite umschaut, wird auch merken, dass die betreiber der seite sich darueber auch ihre eigenen gedanken gemacht haben – aber guckt doch einfach selbst.

wildes niedersachsen

ein paar einschaetzungen der polizei niedersachsen zum thema gewaltbereite fussballfans in diesem bundesland:

Osnabrück

Von den benannten Fans der Kategorie C gehören 25 jüngere männliche Personen aus dem Südkreis Osnabrück der rechtsmotivierten Gruppierung „Osnabrücker Jungs“ an und sind gleichzeitig Mitglieder bzw. halten Kontakt zur rechtsgerichteten Vereinigung „Nationaler Widerstand Osnabrücker Land“. Anlässlich von Fußballspielen traten sie bisher nicht durch politisch motivierte Kriminalitätsformen in Erscheinung. (…)

Oldenburg

Nach Angaben des zuständigen Staatsschutzkommissariates gehören zumindest 3 – 4 Personen der Oldenburger Fanalternative einer rechtsextremistischen Kameradschaft an.

den ganzen text mit noch ein paar anderen recht interessanten infos kann man hier durchlesen.