alive and kickin

Wir, die Ultras Darmstadt 2003, beziehen hiermit Stellung zum Verlust mehrerer unserer Zaunfahnen nach dem Hallenturnier in Eppelheim. Was an diesem Abend geschehen ist, stellt für uns nicht nur den schwersten Moment in fünf Jahren Gruppengeschichte dar, sondern zwingt uns auch dazu uns als Gruppe zu hinterfragen und in unserem Tun und Denken zu verändern. Wir müssen uns klare Fehler eingestehen, welche bereits im Vorfeld den Status einer funktionierenden Ultragruppe in Frage gestellt haben.

Nach ausgiebigen Diskussionen im Kreise aller Gruppenmitglieder und dem ultraorientierten Umfeld der Fanszene, kommen wir zu dem Entschluss uns diesen Fehlern zu stellen. Wir legen unserem Fortbestehen einen radikalen Strukturwandel zu Grunde, welcher sich folgendermaßen ausdrückt: Die sofortige Auflösung aller Sektionen, sowie die Abschaffung der bisherigen Führungspositionen innerhalb der Ultras Darmstadt. Daraus resultiert die Neustrukturierung aller Arbeitsweisen, welche das Fundament einer lebendigen Ultragruppe bilden. Diese Veränderungen erachten wir als absolut notwendig, um den Fortbestand des Ultragedankens in Darmstadt zu sichern. In den nächsten Wochen werden sicherlich weitere Veränderungen innerhalb der Gruppe folgen, welche zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen sind.

Bestandteil unserer Diskussionen war selbstverständlich eine mögliche Auflösung. Diesen Schritt ziehen wir aus diversen Gründen jedoch nicht in Betracht.

den rest der stellungnahme gibts auf der seite der ultras darmstadt.


14 Antworten auf “alive and kickin”


  1. 1 Bezirk V 23. Januar 2009 um 0:17 Uhr

    ich find den jargon solcher ultra-kommuniques mittlerweile ziemlich peinlich. „beziehen hiermit Stellung, den schwersten Moment in fünf Jahren Gruppengeschichte, uns als Gruppe zu hinterfragen, klare Fehler eingestehen, funktionierenden Ultragruppe, einen radikalen Strukturwandel, bisherigen Führungspositionen, Neustrukturierung aller Arbeitsweisen, Fortbestand des Ultragedankens in Darmstadt zu sichern, aus diversen Gründen jedoch nicht in Betracht.“.

    liegt wohl daran, dass es in den deutschgruppen zuviele bürokaufmänner und BWL-studenten gibt…

  2. 2 goniwe 23. Januar 2009 um 0:45 Uhr

    nach derartigen, von externen akteuren vorgenommenen fahnen-rationalisierungsmassnahmen muss man aber auch das geschaeftsmodell neu ueberdenken und eventuell eine zielgerichtetere marktstrategie anwenden, wa.

  3. 3 Jascha 23. Januar 2009 um 1:04 Uhr

    hast vllt einer nen link, wo beschrieben wird, was geschehen ist genau?

    wurden deren fahnen gezogen oder wie?

  4. 4 sw45 23. Januar 2009 um 3:16 Uhr

    urunangenehm. Schamkribbeln im Nacken. Ich hasse diesen Pathos mittlerweile. Noch bekloppter als sowas wär nur ne Auflösung, weil einen stärkere Macker abgezogen haben – welch Katastrophe…

  5. 5 OH WEH 23. Januar 2009 um 3:43 Uhr

    „Bestandteil unserer Diskussionen war selbstverständlich eine mögliche Auflösung. Diesen Schritt ziehen wir aus diversen Gründen jedoch nicht in Betracht.“

    Schade. Aber Hauptsache es wird rationalisiert.

  6. 6 Alerta 23. Januar 2009 um 20:15 Uhr

    Stimmt schon, dass der Jargon nicht das gelbe vom Ei ist,
    allerdings, so die Entwicklung der letzten Jahre, wäre ein einfache Satzstellung mit Subjekt, Verb, Objekt wieder mal ein gefundenes Fressen für unsere selbsterwählten Besser-Gruppen. So fühlen sich diese noch viel cooler in ihrer elitären Welt und schmeißen mit Kopie-Begriffen um sich. Andererseits würden diese sich noch höher,schneller und weiter fühlen, wenn ein „kommuniques“ (ganz bitteres Wort!) lediglich aus ein paar Hauptsätzen bestehen würde. Quasi ein Teufelskreis …

  7. 7 tenerife 23. Januar 2009 um 20:20 Uhr

    fast so langweilig wie der triefende pathos ist aber eure bemühte abgrenzung davon.

    liebe grüße an den macker nach vienna. :-)

  8. 8 schons 23. Januar 2009 um 21:31 Uhr

    bitte ankreuzen:

    a) fahnen verlieren, nach demos rumheulen. die sollen mal klar kommen und vor allem mit kampfsport anfangen.
    b) eine ganz spannende kurve, die sich vom dummdeutschen ultraeinheitsbrei angenehm abhebt.
    c) football without politics!

  9. 9 gegengerade darmstadt :D 24. Januar 2009 um 16:33 Uhr

    wenigstens der head sieht wieder super stylisch aus. ultras darmstadt ui ui

  10. 10 goniwe 24. Januar 2009 um 22:35 Uhr

    ich waehle:

    d) „wo sind die bitches?“

  11. 11 mrf 25. Januar 2009 um 18:34 Uhr

    oder halt e) juckt mich nen scheiß…lad mal nen kopf!

  12. 12 sbu 25. Januar 2009 um 20:48 Uhr

    Diese Antworten sind so sinnlos! Das passt zur Essener Szene….

  13. 13 dffv 25. Januar 2009 um 21:01 Uhr

    Oh man ihr Volltrottel :D

    Dumm wie Brot…

  14. 14 Billy 26. Januar 2009 um 16:26 Uhr

    hä häh häääää wir sind blöööd.
    http://schons.blogsport.de/

    Ist ja überall gleich… erst kommt der Fame, dann die Hater…

    Zu viele Klicks, verpisst euch…

    Pflastersteine bleibt Untergrund !!!

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