a gaudi

Unnötige Provokation oder harmlose Gaudi? Diese Frage stellt sich angesichts der spektakulären Aktion, die ein Fan-Club der SpVgg Greuther Fürth anlässlich des Frankenderbys am übernächsten Sonntag plant.

FÜRTH – Der Manni kann jetzt nicht mehr aufgeben. «Die ganze Vorbereitung», er bläst unter der Brille die Backen auf – «wos do alles drohängt.» Seit Monaten ist er am Telefonieren. Mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL), dem Fernsehen, der Stadt, der SpVgg. Nur das Freibier fehlt noch. Vier Fässer, so sein Plan, rollen am 23. November ostwärts. Und 43 Mann in Weiß und in Grün.

Das Bier allein ginge noch als Geschichtspflege durch. 1836 transportierte die Ludwigsbahn als erstes Eisenbahnfrachtgut überhaupt zwei Fässer Lederer-Bier von Nürnberg nach Fürth. Manfred «Manni» Knaut kennt sich aus. Als Wirt der «Weißen Rose» in der Königstraße ist er gewissermaßen vom Fach. Als Vorsitzender des gleichnamigen Fan-Klubs auch. Keine Auswärtsfahrt ohne ausreichend Bier. Er grinst schelmisch. «Domols hom’s des Bier nundergforn, mir forns widder nauf – sugor mit Zinsen.» In Mannis Welt ist Nürnberg oben und Fürth unten, jedenfalls topographisch.

ganzen artikel mit noch mehr original fraenkischen zitaten gibts bei den fuerther nachrichten.