i had a dream

heute nacht traeumte ich, dass im us-bundesstaat south dakota 80% der buerger fuer john mc cain stimmen werden, wenn sie darum gebeten werden, sich fuer einen neuen praesidenten zu entscheiden. der traum war in etwa so: ich sah die cnn news (ich habe gar keinen fernseher) und dort konnte man eine karte von south dakota sehen (ich habe keine ahnung, wie south dakota aussieht, weder landschaftlich noch von den umrissen her), und in dem staat war eine kuchendiagramm eingezeichnet. das stueck, auf dem mc cain stand, war ganz schoen gross. andere menschen traeumen von sex, geld und erfolg (ich hingegen habe nichts davon), ich von south dakota.

stutzig geworden, wie sich das mit south dakota eigentlich genau verhaelt, schaute ich mir gleich den zugehoerigen wikieintrag an und siehe da: south dakota wird von den republikanern dominiert. sieh mal einer an! dann ging es weiter und ich schaute mir wieder die seiten an, die ich immer besuche, unter anderem verbrochenes. da wiederum war ein artikel verlinkt, der bei lizas welt erschien und sich mit – na, mal raten! – genau, dem thema us-praesidenten beschaeftigt. ich finde barack obama jetzt auch nicht unbedingt unsympathischer, aber diese beinahe-vergoetterung, die er erfaehrt, seit er in berlin ein paar phrasen in den wind gedroschen hat, ist ganz schoen anstrengend. denn: obama mag sympathisch wirken, er mag etwas dunklere haut als die bisherigen us-praesidenten haben (allein, dass man dies einem menschen als attribut zuschreibt, zeigt, in was fuer einer welt wir leben), aber er ist eben auch nur ein politiker. und die reden bisweilen ziemlich inhaltslosem kram, aber das kann man bei liza wohl besser nachlesen als hier.

vermutlich wuerde mich jetzt mancher fragen wollen, ob ich mc cain als praesidenten denn besser faende. nein, wuerde ich vermutlich sagen. aber, was ich auch vermute: ob nun der eine oder andere regiert, die welt wird dadurch – vermutlich – keine bessere oder schlechtere werden. und mein leben wohl auch nicht.