Archiv für Juni 2008

dortmund? find‘wa doof!



this is just awesome

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danke, lieber tobi neumann, fuer die schoenen stunden, die du mir und meinen kopfhoerern heute beschert hast. wer an dem erlebnis, von dem ich rede, teilhaben moechte, moege sich folgendes set runterladen, natuerlich aufgenommen im harry klein in muenchen:

Tobi Neumann @ Harry Klein Club – 2006-04-21
Parte 1 : http://www.megaupload.com/es/?d=EFFP4Q69
Parte 2 : http://www.megaupload.com/es/?d=A1HHUQ7P

swuuuuuuuuuuuush!

and celebrations

zehn jahre usw:

wenns noch ein groesseres bild geben sollte, wirds natuerlich nachgeliefert.

music changed my life in so many ways

in all den jahren, die vergangen sind, seit ich die elektronische musik fuer mich entdeckt habe, gab es stets diese momente, die vermutlich jeder kennt, der fuer diese musik die gleiche liebe empfindet wie der schreiber dieser zeilen: die einsicht, dass auf das, was bisher gemacht wurde, noch einer draufgesetzt werden kann, eine erkenntnis, die mal in kuerzeren, mal in laengeren abstaenden zueinander an die oberflaeche trat. heute schaut man mit einem schmunzeln auf die tracks und die abende zurueck, mit denen man die ersten erfahrungen mit der musik machte, erinnert sich – vielleicht manches mal ein wenig peinlich beruehrt – daran, mit was fuer leuten man in was fuer laeden die musik und den lifestyle, der nun einmal mit ihr verbunden ist, lebte und genoss.

und doch, die momente kamen immer wieder, wo man es bemerkte: dass da immer noch mehr geht, immer noch ein wenig (oftmals auch eine ganze menge) luft nach oben war, immer noch jemand da war, der die messlatte ein stueck nach oben legte. platten, zu deren klang man frueher in ekstase geriet, wirkten belanglos, oede, langweilig, ohne jeden esprit – weil es sich mit der musik wie mit dem technischen fortschritt in der filmindustrie verhaelt: nichts ist langweiliger als ein kinofilm, dessen einziges aushaengeschild die special effects waren und der sonst – ausser einer flachen story und eindimensionalen charakteren – nichts zu bieten hatte, sobald die naechste generation an computereffekten auf den markt kam und die explosionen und computeranimationen so billig wirkten, dass man nur noch darueber lachen konnte. in diesen momenten bekamen diese produkte der kulturindustrie hoechstens noch einen nostalgischen wert, der vielleicht dabei half, noch eine lieblos designte collectors edition abzuwerfen – oder, im falle der musik – auf retroparties zum besten gegeben zu werden, in der hoffnung, dass es immer noch genug leute gaebe, die noch nicht gemerkt haben, dass es laengst besseres gibt.

und so sitze ich nun hier, es ist halb 4 in der nacht, troy pierce haut mir einen sound um die ohren, den ich mit worten kaum beschreiben kann: ein freund brachte es neulich auf den punkt, als er sagte, die musik sei so gut geworden, dass man an ihr kaum noch vorbeikaeme. ich glaube, viel besser kann man es kaum formulieren. und in dieser scheinbaren perfektion blitzt die ahnung auf, dass das noch nicht das ende der fahnenstange sein kann, dass das ende der geschichte eben auch musikalisch noch nicht eingelaeutet ist, dass auch wir noch entwicklungen erleben werden, die wir noch gar nicht erahnen koennen: die bessere welt wird errichtet werden, vielleicht nicht heute, vielleicht nicht mehr in diesem leben, aber irgendwann ist es so weit. und so lange das noch nicht so ist, kann man ja dasjenige abfeiern, was schon da ist: gute musik, zum beispiel von troy pierce. ein bisschen was von kommunismus hat das jedenfalls schon, in manchen momenten.

Feel good, Yeaah !

Some crazy shit:

Warum nicht mal etwas verwirrt ?
Boom Boom Boom !

Hier übrigends das Original

Thanks to M. from HB

dynamo styles

jeder der sich für straßenkunst interessiert, dem dürften wohl die (mal mehr, mal weniger schlechten) fußballbezogenen graffitis in der eigenen staft aufgefallen sein. ein trend der deutschen ultra-szene. und wie jeder trend wird dieser natürlich bis ins letzte pervertiert. dabei gelingt es kaum einer gruppe/szene, graffiti richtig in ihre ultrainterpretation zu integrieren. ich weiß nicht, ob ich das endgültig beurteilen kann. aber wenn ich sehe wie irgendwelche spackos die 10 laternen ihrer siedlungsstraße mit zig aufkleber vollpappen; der 25jährige bwl‘er (wochenend-ultra) „bunte bilder“ schönfindet, aber „schmiererein“ – womöglich sogar noch am „privaten eigentum“ – ächtet; die meisten mitglieder einer gruppe/szene überhaupt nicht aus der stadt kommen, aber sie „ihr revier markieren“; …, dann denke ich mir oft „ultras, fußballfans: lasst die finger von farbe und dose“. allerdings hat niemand das recht eine solche forderung aufzustellen. und das allgemeine problem in sämtlichen bereichen: in den gruppen/szenen sind zuwenig fähige leute. ueberall, und für alles.
…die fans von dynamo dresden, oder wie sie sich selber lieber nennen: die sgd hools ;) , waren eigentlich so die ersten in deutschland, die ihre stadt mit fußballbezogenen sachen gebombt haben. und eigentlich hatte ich bloß die absicht den folg. videotrailer zu einer reinen fußballgraffiti-dvd zu posten. dabei kam ich nicht drumrum den ganzen scheiß zu posten und ich höre jetzt auch wieder auf; denkt euch selbst euren teil.

übrings haben die damals aktiven uecbes den dynamos 2007 auch eine kleine sequenz gewidmet. noch mal genau hingucken ;)

feuerteufel

der verkaufsstand der ultras regensburg wurde abgebrannt. wer den text zum artikel lesen will, sollte hier klicken.

no, we dont like this country

es tut uns leid: deutschland ist einfach scheisse, da gibts kein schoenreden. und nun naht die zeit, wo man als mensch, der an diesem ort auf der welt nur geboren wurde, ohne danach gebeten zu haben, wieder einmal damit konfrontiert wird, dass der geburtsort fuer eine ganze menge menschen, die um einen herum so ihr dasein fristen, eine sehr viel tiefere bedeutung hat als ein paar blosse buchstaben auf dem personalausweis: sie gewinnen einen guten teil der eigenen identitaet ueber ein imaginiertes kollektiv: die nation.

nun brauchen die meisten leser dieses blogs vermutlich keine erklaerung mehr dafuer, warum das nicht nur furchtbar daemlich und unsinnig, sondern darueber hinaus auch noch ziemlich unangenehm fuer allerlei andere menschen ist. aber bei den freunden von verbrochenes ist ein ganz guter link zu finden, der zu einem artikel von alex feuerherdt fuehrt. er traegt den titel schwarz-rot-geil reloaded und zeigt in einer wesentlich schoeneren sprache als meiner eigenen, warum das alles so ein gefaehrlicher quatsch ist, was gerade wieder passiert.

und solange einem wegen militaerischen unzulaenglichkeiten die haende gebunden sind, um diesem ganzen irrsinn ein ende zu bereiten, da ist jede geklaute deutschlandfahne sowas wie eine revolutionaere tat – vielleicht nur eine aesthetische, ja. aber immerhin etwas.

giustizia infame

in muenster gibts das, was man ueberall kennt: aerger mit der polizei.

Seit dem 9. März werden sieben junge Männer des „schweren Landfriedensbruchs“ beschuldigt. Diese Fußballfans des SC Preußen sollen am 22. Februar im Preußenstadion auf den Stehrängen Polizeibeamte attackiert haben.

Der münsterische Rechtsanwalt Heinrich Rövekamp vertritt vier Beschuldigte – und beklagt eine nicht vorhandene Kooperationsbereitschaft der Staatsanwaltschaft im Ermittlungsverfahren.

„Ich habe wiederholt ein Ersuchen auf Akteneinsicht gestellt. Und keine Reaktion bekommen“, sagte Rövekamp auf Anfrage von echo-muenster.

den ganzen artikel gibts beim muensteraner echo-magazin.

in the most boring landscape on earth

gefunden bei diesem blog, dass sich mit fussball und vor allem hansa rostock beschaeftigt. ist immerhin jetzt schon in den blogsport top10.