winterpause

puh, gerade geht wohl in sachen fussball nicht gerade viel. und politik ist irgendwie ganz schoen langweilig geworden, wenn man sich mal die nachrichten anschaut. im unertraeglich-land – also hier – scheint die wiederkehr von marco, dem vielleichtvergewaltiger, das groesste ereignis zu sein. an sich eine total banale und langweilige geschichte, fuer die sich nur interessiert, wessen leben sich auch sonst nach den jeweiligen bildschlagzeilen ausrichtet, aber in einem spiegelartikel dazu findet man doch noch eine interessante anmerkung, die den betrachter aufhorchen laesst:

In Marcos Heimatstadt Uelzen wurde die Nachricht von der Freilassung mit gro├čem Jubel aufgenommen. Die Menschen, die dort Mahnwachen abgehalten hatten, skandierten nur wenige Sekunden nach Bekanntwerden der Nachricht „Marco ist frei! Marco ist frei!“. Es bildete sich sogar ein Autokorso, Deutschlandfahnen wurden geschwenkt.

man moechte fragen: was auch sonst? als das letzte mal jemand heim ins reich durfte, haben die deutschen schliesslich auch jubiliert:

und ja, dieser eintrag beruht zu einem guten teil auf langeweile. aber auch in der weihnachtszeit muss man hart bleiben, erstens mit sich selbst und zweitens mit der gesamtsituation, die immer noch aeusserst bescheiden ist. und im neuen jahr die weltrevolution..