sportfeindliche elemente

gewaltexzesse bei spielen von dynamo dresden, lok leipzig oder hansa rostock: deutschland spielt mal wieder verrueckt, diesmal sinds die boesen ossis, die wahllos alles kaputt machen und sich pausenlos pruegeln. von polizeigewalt und anderen phaenomenen keine rede, stattdessen sucht man die gruende fuer die vorkommnisse in der ddr-geschichte. ist ja auch viel einfacher: nicht das schoene, neue deutschland und die allgegenwaertigen zumutungen sind schuld, sondern einzig und allein die vergangenheit, erich honecker und stasi-mielke. die gewalt liegt naemlich in ddr-rivalitaeten begruendet, erklaert uns heute in einem artikel die bild am montag.

und morgen an gleicher stelle: wie die boese stasi den ganzen aerger noch weiter entfacht hat..


2 Antworten auf “sportfeindliche elemente”


  1. 1 blubb 31. Juli 2007 um 14:39 Uhr

    ganz ehrlich…
    die traditionen, also die ddr-rivalitäten spielen „hier im osten“ schon eine gewisse rolle. nicht umsonst sind die fanlager, von kutte, über ultra bis hools, auf solche spiele heiß.
    das die böse stasi oder der gleichen nun ihre finger drin hat oder hatte möchte ich allerdings bezweifeln, da es hier wirklich nur um „revierkämpfe“ ging und geht…

    schöne grüße aus dem ostblock

  2. 2 blubb 31. Juli 2007 um 14:54 Uhr

    die spieler-deligierungen zum bfc und das umsiedeln von vereinen, haben die rivalitäten damals nur zusätzlich angeheizt.
    ansonsten… das wat die da beschreiben vom spiel hertha2 gegen dynamo is totaler schwachsinn. natürlich hats geknallt, das war auch gut so, aber gaskatuschen hab ich da nun wirklich nicht gesehn ;)

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